redwell store Jena – Infrarotheizungen

Infrarotheizung Ratgeber 2026Kosten, Verbrauch, GModG.

Die wichtigsten Fragen zur Infrarotheizung, kurz und belegt beantwortet – vom Stromverbrauch über den Vergleich mit der Wärmepumpe bis zum neuen Gebäudemodernisierungsgesetz.

Kurz gesagt

Infrarotheizungen heizen gut gedämmte Häuser vollständig, sind günstig in der Anschaffung und wartungsfrei. Seit dem 29.07.2026 regelt das GModG ihren Einsatz: Im Bestand muss der Wärmeschutz mindestens 30 % besser sein als gefordert, im Neubau 45 %. Selbst bewohnte Häuser mit höchstens zwei Wohnungen sind ausgenommen.

Wie funktioniert eine Infrarotheizung?

Eine Infrarotheizung gibt Wärme überwiegend als Strahlung ab. Sie erwärmt zuerst Wände, Böden, Möbel und Menschen, nicht in erster Linie die Luft. Die Raumhülle speichert die Wärme und gibt sie gleichmäßig zurück – ähnlich wie Sonnenstrahlen. Nach der Norm IEC 60675-3 gilt ein Gerät als Infrarotheizung, wenn sein Strahlungswirkungsgrad mindestens 40 % beträgt.

Kann eine Infrarotheizung ein ganzes Haus heizen?

Ja, in gut gedämmten Gebäuden als Ganzhausheizung. Im REDWELL-Katalogbeispiel versorgen 9 Paneele mit zusammen 5.170 W ein Niedrigstenergiehaus mit 136 m² Wohnfläche und einem Heizwärmebedarf von ca. 25 kWh/(m²·a). Grundlage jeder Planung ist eine raumweise Heizlastberechnung.

Wie viel Strom verbraucht eine Infrarotheizung?

Das hängt vom Wärmeschutz, vom Klima und von der Nutzung ab. Im REDWELL-Katalogbeispiel (136 m², Niedrigstenergiehaus, Standort Graz, Stand 2022) liegt der Verbrauch des Infrarotsystems bei rund 2.800 kWh pro Jahr. Mit eigenem Solarstrom sinken die Kosten entsprechend.

Was kostet eine Infrarotheizung als Ganzhaus-System?

Im selben Katalogbeispiel kostet das REDWELL-Infrarotsystem rund 9.750 € inklusive Montage und Regelung nach EU-Ökodesign-Richtlinie. Zum Vergleich: Luft-Wärmepumpe mit Fußbodenheizung etwa 30.000 €, Pelletsheizung mit Fußbodenheizung etwa 35.500 € zuzüglich Lagerraum und Kamin. Laufende Wartungskosten entfallen bei Infrarot. Ein verbindliches Angebot erstellen wir nach Aufmaß.

Infrarotheizung oder Wärmepumpe?

Eine Wärmepumpe braucht in der Regel weniger Strom – im Katalogvergleich 1.500 kWh statt 2.800 kWh pro Jahr. Die Infrarotheizung ist in der Anschaffung deutlich günstiger, braucht kein Leitungsnetz und ist wartungsfrei. Messungen der HTWG Konstanz ergaben für deckenmontierte REDWELL-Infrarotheizungen einen rund 15 % geringeren Wärmeverbrauch als Wärmepumpe und Fußbodenheizung, weil Infrarot schneller regelt. Die richtige Wahl hängt von Dämmung, Photovoltaik und Nutzungsprofil ab.

Was regelt das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) für Infrarotheizungen?

Das GModG gilt seit dem 29. Juli 2026. Stromdirektheizungen wie Infrarotheizungen sind im Bestand zulässig, wenn der bauliche Wärmeschutz die Anforderungen um mindestens 30 % unterschreitet, im Neubau um mindestens 45 %. Ausgenommen sind Gebäude mit höchstens zwei Wohnungen, von denen der Eigentümer eine selbst bewohnt, sowie der Austausch bestehender Einzelraum-Stromdirektheizungen. Ab 1. Januar 2027 sinkt der Primärenergiefaktor für Netzstrom von 1,8 auf 1,5. Befreiungen sind nach § 102 GModG auf Antrag möglich.

Wer erstellt den Wärmeschutz-Nachweis?

Den Nachweis erstellt ein zertifizierter Energieberater. Im Redwell Store Jena übernimmt das Erik Schütze als BAFA-gelisteter Energieberater – zusammen mit Heizlastberechnung und Angebot.

Brauche ich ein Thermostat für die Infrarotheizung?

Ja. Nach der Ökodesign-Verordnung (EU) 2024/1103 dürfen Infrarotheizungen nur mit externen Raumtemperaturreglern betrieben werden, die eine elektronische Temperaturregelung mit Wochenprogramm und Fernbedienung und/oder Fenster-offen-Erkennung und/oder adaptive Regelung des Heizbeginns bieten. REDWELL liefert dafür Funk- und WLAN-Thermostate mit App.

Wird eine Infrarotheizung gefördert?

Die Infrarotheizung selbst ist in der Regel nicht Teil der staatlichen Heizungsförderung. Förderfähig sein können aber Maßnahmen an der Gebäudehülle, etwa Dämmung, die zugleich den Wärmeschutz für das GModG verbessern. Wir prüfen die Möglichkeiten im Rahmen der Energieberatung.

Lohnt sich eine Infrarotheizung mit Photovoltaik?

Die Kombination ist besonders sinnvoll: Die HTWG Konstanz bewertet Infrarotheizungssysteme mit Photovoltaik als die ökologisch und ökonomisch effizienteste Lösung ihres Vergleichs. Eigener Solarstrom deckt einen Teil des Heizstroms direkt.

Ist eine Infrarotheizung gut für Allergiker?

Infrarotheizungen wälzen keine Luft um und wirbeln daher weniger Staub auf. Warme, trockene Wandoberflächen beugen zudem Schimmel vor. REDWELL-Produkte sind elektrosmogarm und baubiologisch zertifiziert.

Wie lange hält eine Infrarotheizung, welche Garantie gibt es?

Infrarotheizungen haben keine beweglichen Teile und sind wartungsfrei. REDWELL gibt 10 Jahre Garantie auf Infrarotheizungen, 5 Jahre auf die Power Line und 24 Monate auf Standfüße.

Welche Designs gibt es bei Redwell?

WE-Line-Paneele in 27 RAL-Farben, Bild- und Glasbildheizungen mit eigenem Motiv, Glasheizungen in Schwarz und Weiß, Design- und Exclusive-Line mit eingefrästen Strukturen, Spiegelheizungen, Handtuchtrockner, Tafelheizungen, LED-Lichtrahmen, Standmodelle sowie die Leuchten und Möbel der red collection ONE.

Wo gibt es Redwell Infrarotheizungen in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt?

Im Redwell Store Jena, Lutherstraße 58, 07743 Jena (Mo–Fr 8–18 Uhr, Telefon +49 1577 6216757). Der Store betreut Kunden im Umkreis von rund 150 km, darunter Weimar, Erfurt, Gera, Leipzig, Halle, Chemnitz, Zwickau, Plauen sowie Hof und Coburg in Oberfranken.

Noch mehr Antworten zu Montage, Bad, Steuerung, Sicherheit und Lieferung finden Sie in der großen FAQ mit 88 Fragen.

Quellen

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